Paßbildfotografie

Elektronischer Reisepass (ePass)

Seit dem 1. November 2005 ist der elektronische Reisepass (ePass) mit Chip der neue reguläre Reisepass.

Für wen wird das Dokument ausgestellt?

Ab 1. November 2007 gilt: Der ePass wird im Regelfall für Personen ab 12 Jahren ausgestellt. Auf Wunsch der Eltern kann auch für Kinder unter 12 Jahren ein ePass beantragt werden. Bei Kindern unter 6 Jahren werden jedoch keine Fingerabdrücke erfasst.

Welche Unterlagen sind bei Beantragung vorzulegen?

Alter Reisepass, Kinderreisepass, Kinderausweis (soweit vorhanden) oder Personalausweis (bei Erstbeantragung) oder Geburtsurkunde.

Anforderungen an das Lichtbild

Frontalaufnahme nach internationalen Standards.

Gültigkeit des Dokuments

Ab 1. November 2007 gilt: 10 Jahre Gültigkeit für Pässe, die für Personen ab 24 Jahren ausgestellt werden.

6 Jahre für Personen unter 24 Jahren.

Vorläufiger Reisepass

Der vorläufige Reisepass wird nur in besoneren Einzelfällen ausgestellt.

Für wen wird das Dokument ausgestellt?

Der vorläufige Reisepass wird nur in besonderen Einzelfällen ausgestellt, beispielsweise wenn der Passbewerber sofort einen Pass benötigt und die Ausstellung eines regulären Passes nicht bis zum Zeitpunkt des erstmaligen Gebrauchs möglich ist.

Welche Unterlagen sind bei Beantragung vorzulegen?

Alter Reisepass, Kinderreisepass, Kinderausweis (soweit vorhanden) oder Personalausweis (bei Erstbeantragung) oder Geburtsurkunde. Die Passbehörden können die Vorlage von geeigneten Belegen (z. B. Flugtickets für eine kurzfristig anstehende Reise) verlangen.

Anforderungen an das Lichtbild

Frontalaufnahme nach internationalen Standards.

Gültigkeit des Dokuments

Die Gültigkeitsdauer beträgt bis zu einem Jahr.

Für wen wird das Dokument ausgestellt?

Ab 1. November 2007 gilt: Für Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres

Welche Unterlagen sind bei Beantragung vorzulegen?

Alter Kinderausweis, Kinderreisepass oder Geburtsurkunde sowie Einverständnis(erklärung) der Sorgeberechtigten; Sorgerechtsnachweis bei nur einem Sorgeberechtigten.

Anforderungen an das Lichtbild

Frontalaufnahme nach internationalen Standards.

Gültigkeit des Dokuments

Ab 1. November 2007 gilt: 6 Jahre, längstens bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres.

Personalausweis

Für wen wird das Dokument ausgestellt?

Im Regelfall für Personen ab 16 Jahren. Ab 1. November 2007 gilt bundesweit: Auf Wunsch der Eltern kann auch für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ein Personalausweis beantragt werden.

 Welche Unterlagen sind bei Beantragung vorzulegen?

Alter Kinderausweis, Kinderreisepass oder Geburtsurkunde sowie Einverständnis(erklärung) der Erziehungsberechtigten; Sorgerechtsnachweis bei nur einem Erziehungsberechtigten.

Anforderungen an das Lichtbild

Wahlweise Profilbild oder Frontalaufnahme nach internationalen Standards.

Gültigkeit des Dokuments

Ab 1. November 2007 gilt: 10 Jahre Gültigkeit für Ausweise, die für Personen ab 24 Jahren ausgestellt werden.

6 Jahre für Personen unter 24 Jahren.

Elektronischer Reiseausweis für Ausländer, für Flüchtlinge und für Staatenlose (eRA)

Seit dem 1. November 2007 ist der elektronische Reiseausweis für Ausländer, für Flüchtlinge und für Staatenlose (eRA) mit Chip der neue reguläre Reiseausweis

Für wen wird das Dokument ausgestellt?

Ab 1. November 2007 gilt: Der eReiseausweis wird im Regelfall für Personen ab 12 Jahren ausgestellt. An Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr werden Passersatzpapiere ohne Speichermedium ausgegeben; in begründeten Fällen können solche Passersatzpapiere auch mit Speichermedium ausgegeben werden. Bei Kinder unter 6 Jahren werden jedoch keine Fingerabdrücke erfasst.

Welche Unterlagen sind bei Beantragung vorzulegen?

Es sind vorzulegen:

•          · ggf. vorhandener Reiseausweis

•          · biometrisches Lichtbild

•          · ggf. Nachweise über die Identität

(abgelaufene Reisepässe, Personalausweise, sonst. urkundliche Nachweise …)

•          Anforderungen an das Lichtbild

Frontalaufnahme nach internationalen Standards.

Gültigkeit des Dokuments

Die Gültigkeitsdauer des eReiseausweises für Ausländer, für Flüchtlinge und für Staatenlose darf die Gültigkeitsdauer des Aufenthaltstitels oder der Aufenthaltsgestattung des Ausländers nicht überschreiten.

Der eReiseausweis für Ausländer darf im Übrigen ausgestellt werden bis zu einer Gültigkeitsdauer von:

•          · zehn Jahren, wenn der Inhaber im Zeitpunkt der Ausstellung das 24. Lebensjahr vollendet hat,

•          · sechs Jahren, wenn der Inhaber im Zeitpunkt der Ausstellung das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

•          Die Gültigkeitsdauer der Reiseausweise für Flüchtlinge und für Staatenlose darf bei der Ausstellung maximal drei Jahre betragen.

Ein eReiseausweis für Flüchtlinge, der an Heimatlose ausgestellt wird, ist:

•          · nach Vollendung des 24. Lebensjahres zehn Jahre gültig,

•          · vor Vollendung des 24. Lebensjahres sechs Jahre gültig.

Zwei ePass-Generationen

Seit November 2005 werden in Deutschland elektronische Reisepässe ausgegeben. Der so genannte ePass der ersten Generation enthält einen Chip, in dem als biometrisches Merkmal das Passfoto digital gespeichert ist. Seit November 2007 werden neben dem Passfoto zusätzlich zwei Fingerabdrücke in den Chips neuer Pässe gespeichert. Im Passgesetz und weiteren passrechtlichen Vorschriften sind Ausnahmen zur Aufnahme der Passfotos und Fingerabdrücke geregelt, so dass auch Menschen mit Behinderungen oder anderen gesundheitlichen Einschränkungen problemlos einen Pass beantragen können.

Aufnahme und Prüfung des Passfotos

Die Fotos für elektronische Pässe können weiterhin bei Fotografen oder in Fotokabinen angefertigt werden. Sie müssen jedoch internationalen Vorgaben zur Biometrietauglichkeit genügen und werden deshalb in den Passbehörden bei der Passantragstellung mit Hilfsmitteln wie der Foto-Mustertafel und Passbild-Schablone und einer speziellen Software geprüft. Die Passbehörde kann Ausnahmen von den internationalen Anforderungen zulassen, wenn medizinische Gründe vorliegen, die nicht vorübergehender Natur sind. Darunter fallen Ausnahmen wie das Tragen einer Brille mit getönten Gläsern, z.B. aufgrund einer Augenerkrankung, sowie eine ungewöhnlichen Anatomie des Kopfes oder dauerhafte Folgen eines Unfalls. In diesen Fällen wird ein ePass mit einem Foto ausgegeben, das nicht den grundsätzlichen Anforderungen an die Biometrietauglichkeit entspricht. Die Passinhaber müssen deshalb keine Probleme bei künftigen Reisen befürchten.

Quelle: BMI

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